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Bouygues Construction und Colas schliessen die Übernahme von Alpiq Engineering Services ab

Bouygues Construction und Colas schliessen die Übernahme von Alpiq Engineering Services, einem führenden schweizer Unternehmen in den Bereichen Energie, Industriediensteistungen und Bahninfrastrukturen, ab.

Nach der Genehmigung durch die europäischen und Schweizer Wettbewerbsbehörden haben Bouygues Construction und Colas Rail, die Gleisbau-Tochtergesellschaft von Colas, das Closing der Übernahme sämtlicher Anteile der Alpiq InTec AG (Zürich) und Kraftanlagen München GmbH (München) am 31. Juli 2018 realisiert. Die beiden Unternehmen übten ihre Aktivitäten unter dem gemeinsamen Dach der Alpiq Engineering Services aus. Bouygues Construction und Colas Rail hatten am 26. März 2018 von der Alpiq Gruppe den Zuschlag für die Übernahme dieser Aktivitäten erhalten. 

Alpiq InTec und Kraftanlagen München sind auf Multitechnik-Dienstleistungen für Gebäude und auf Energie-, Industrie- und Transportinfrastrukturen spezialisiert. Diese Geschäftsfelder zusammen zählen knapp 7650 Mitarbeiter und erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Schweizer Franken, überwiegend in der Schweiz (57 %), in Deutschland (24 %) und in 
Italien (12 %). 

Diese Übernahme positioniert Bouygues Construction als einen der führenden Anbieter für Energie und Dienstleistungen in Europa und entspricht der Strategie des Unternehmens, sich auf diesem aussichtsreichen Markt weiterzuentwickeln. 

Mit dieser Übernahme verstärkt Bouygues Construction seine Präsenz am Wirtschaftsstandort Schweiz mit zu den Geschäftsfeldern seiner Tochtergesellschaften Bouygues Energies & Services Schweiz, Losinger Marazzi, VSL und PraderLosinger stark komplementären Aktivitäten. Das anerkannte Know-how von Alpiq Engineering Services wird es Bouygues Construction ferner ermöglichen, sein Angebotsportfolio speziell bei der Umsetzung komplexer Projekte im Industriesektor und im Bereich der Energieerzeugung zu erweitern. Schliesslich bietet Alpiq Engineering Services Bouygues Construction die Möglichkeit, neu auf europäischen Hauptmärkten, namentlich in Deutschland und Italien, Fuss zu fassen. 

Darüber hinaus kann Colas durch die Übernahme der Gleisbauaktivitäten von Alpiq Engineering Services seine Fachkompetenz im Bereich der Fahrleitungen, einer Aktivität mit hohem Mehrwert, erweitern und neue Wachstumsmärkte erschliessen. Colas Rail, führender Anbieter im Gleisbau, ergänzt so sein Lösungsportfolio und Know-how, steigt in den Schweizer und italienischen Markt ein und baut seine Präsenz in Mitteleuropa und im Vereinigten Königreich aus. 

Die Übernahme wurde auf Basis des Unternehmenswertes von 850 Millionen Schweizer Franken (700 Millionen Schweizer Franken für Bouygues Construction und 150 Millionen Schweizer Franken für Colas Rail) realisiert. Der Kaufpreis sämtlicher Anteile wurde anlässlich des Closings bar gezahlt.

Zu Bouygues Construction in der Schweiz

Seit über 25 Jahren ist Bouygues Construction ein führender Marktakteur der Bau- und Dienstleistungsbranche in der Schweiz, wo die Unternehmensgruppe durch zwei Haupttochtergesellschaften vertreten ist: 

Losinger Marazzi ist auf die Entwicklung und den Bau von Projekten mit hohem Mehrwert spezialisiert. Die Schweizer Tochter von Bouygues Construction besitzt ein anerkanntes Know-how in Projekten mit «Mischnutzung», die Büro- und Handelsflächen, Wohnungen oder sonstige Aktivitäten umfassen. Losinger Marazzi hat das nachhaltige Bauen in den Mittelpunkt ihrer Strategie gestellt und realisiert derzeit mehrere nachhaltige Quartiere: «Greencity» in Zürich, «Quai Vernets» in Genf und «Eglantine» in Morges (VD). Ebenso zeichnet sie verantwortlich für technisch höchst anspruchsvolle Architekturobjekte, wie etwa das Rolex Learning Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne oder die Fondation Jan Michalski de l’Écriture et de la Littérature in Montricher (VD). 
Hauptsitz ist in Bern und 5 regionale Niederlassungen (Basel, Genf, Lausanne, Luzern, Zürich). Mehr als 800 Mitarbeiter und 800 Mio. CHF Auftragseingang jährlich. 

Bouygues Energies & Services ist auf dem Schweizer Markt ein führender Anbieter im Property und Facility Management. Das Unternehmen bewirtschaftet schweizweit knapp 4 Millionen m² und übernimmt insbesondere das Management der Hauptstandorte von hochrangigen Kunden aus der Finanzbranche und Industrie mit mehr als 30.000 Arbeitsplätzen. 
8 regionale Niederlassungen (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano, St. Gallen, Zug, Zürich). Circa 1500 Mitarbeiter und 150 Mio. CHF Umsatz jährlich. 

Weitere Tochtergesellschaften von Bouygues Construction, wie beispielsweise PraderLosinger (Tiefbau), haben ihren Sitz in der Schweiz. Auch der Hauptsitz und die Forschungs- und Entwicklungsteams von VSL, der auf Vorspannsysteme spezialisierten Tochtergesellschaft, befinden sich in der Schweiz.

Zu Colas Rail

Colas Rail, das Gleisbau-Tochterunternehmen des Colas-Konzerns, ist in Frankreich, in Europa und weltweit über seine Projektaktivitäten und spezialisierten Geschäftsfelder an der Planung, Finanzierung, Steuerung und Realisierung grosser Transportinfrastrukturen (Schienenwege, Fahrleitungen, Signalanlagen, Lüftung, Entrauchung, Zugsteuerung, Fracht usw.) beteiligt. 
Mit seinen 11 Geschäftsfeldern und 5300 Mitarbeitern an 22 Standorten weltweit hat Colas Rail 2017 einen konsolidierten Umsatz von 948 Millionen Euro erwirtschaftet.

Zu Bouygues Construction

Bouygues Construction, ein in mehr als 80 Ländern präsenter Global Player der Baubranche, projektiert, realisiert und betreibt Projekte in den Bereichen Hochbau, Infrastrukturen und Industrie. Als verantwortungsbewusster und engagierter Marktleader im nachhaltigen Bauen macht Bouygues Construction die Innovation zu seinem zentralen Mehrwert, in Form von «Shared Innovation» zugunsten seiner Kunden bei gleichzeitiger Verbesserung der Produktivität und Arbeitsbedingungen seiner 47 350 Mitarbeiter. 2017 hat Bouygues Construction 11,7 Milliarden Euro Umsatz erzielt. 

Jessica Swiderski
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Zu Colas

Colas, Tochtergesellschaft des Bouygues-Konzerns, ist ein Weltmarktführer, dessen Auftrag die Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur-Lösungen für eine nachhaltige Mobilität ist. Mit Niederlassungen in mehr als 50 Ländern auf fünf Kontinenten, einem Netz von 800 Ausführungsbetrieben und 2000 Produktionsstätten für Baustoffe beschäftigt der Konzern 55 000 Mitarbeiter und führt jedes Jahr 80 000 Baustellen im Bereich Neubau und Unterhalt aus. 2017 belief sich der konsolidierte Umsatz von Colas auf 11,7 Milliarden Euro (davon 48 % im internationalen Geschäft) und das Nettoergebnis (Konzernanteil) auf 328 Millionen Euro. 


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